Die digitale Revolution ist bereits im Rollen! Neben den vielfältigen Veränderungen, die im Alltag auf uns warten, entwickeln sich parallel dazu neue Arbeitsmodelle und Strukturen in der Arbeitswelt. Vor welche Herausforderungen dich diese Entwicklungen stellen und wie die Arbeitsmodelle der Zukunft aussehen werden erfährst du hier.

Umfassender struktureller Wandel

Die „Industrie 4.0“ Angelehnt an die historische Umwälzung der „Industriellen Revolution“ des 18. und 19. Jahrhunderts spricht man von der „Digitalen Revolution“, wenn der aktuell zu beobachtende Strukturwandel in Alltag und Arbeitswelt gemeint ist. Als Auslöser dieses Wandels gilt die massenhafte Nutzbarmachung des Internets als Kommunikationsinstrument bzw. die ebenfalls massenhafte Verbreitung zunehmend mobiler Nutzungsgeräte. Digitale Medien ermöglichen einen vorher noch nicht dagewesenen Grad der Telekommunikation in Echtzeit, der weit über das Telefonieren hinausgeht. Gerade, was die schriftliche Kommunikation betrifft, ist diese Entwicklung revolutionär, denn sie löst „langsamere“, analoge Medien, wie den Brief oder das Telegramm ab. An deren Stelle treten neue Medien, wie beispielsweise E-Mail oder Messenger-Softwares, die eine noch direktere Kommunikation ermöglichen. Dieser Strukturwandel betrifft selbstverständlich auch die Arbeitswelt, denn die neuen technischen Entwicklungen ermöglichen zudem auch die Automatisierung von Tätigkeiten sowie deren Vernetzung.

Mobile Arbeitsmodelle – virtuelle Dienstleistungen

Arbeitsmodelle ändern sich rasant

Dass sich mit der Strukturierung der Arbeit auch die Tätigkeiten selbst wandeln und sogar ganz neue Berufe entstehen, versteht sich von selbst. Heute schon sind neuartige Arbeitsplatzmodelle zu beobachten, die lediglich an den Zugang zum Internet gebunden sind. So genannte „digitale Nomaden“ können ihre Arbeit überall auf der Welt ausführen, ohne an einen spezifischen Ort gebunden zu sein, denn sowohl Kommunikation als auch Dienstleistung werden über das Internet vermittelt. Oft finden sich solche Arbeitsplatzmodelle in der Werbe- oder Gestaltungsbranche, aber auch Programmierer und technische Berufe nutzen immer häufiger diese Möglichkeit, in einem neuartigen Rahmen freiberuflich zu arbeiten. Aber auch herkömmliche Angestellte profitieren von dieser Entwicklung und werden von den Arbeitgebern zunehmend mit mobilen Endgeräten ausgestattet, um den Anforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt gewachsen zu sein. Gerade Führungskräfte erhalten häufig zusätzlich mobile Endgeräte, um auch außerhalb des Arbeitsplatzes erreichbar zu sein. Angestellte können bereits heute vielfach von der Möglichkeit des „Home Office“ Gebrauch machen und von einem Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden ohne jegliche Einschränkung denselben Tätigkeiten nachgehen,als wären sie im Betrieb anwesend als wären sie im Betrieb anwesend.

Globale Datenstandards und maximale Automatisierung

Radikale Arbeitsmodelle, wie der „digitale Nomade“ sind nur der Anfang. In Zukunft werden die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen zunehmend nach global gültigen Qualitätsstandards über spezielle Plattformen vermittelt werden. Auch die Produktion wird in noch stärkerem Maß von der digitalen Technologie durchdrungen werden. Schon heute übernehmen Roboter in der Fertigung die besonders schweren und gefährlichen Arbeiten und erleichtern menschlichen Arbeitern dadurch den körperlichen Aspekt der Tätigkeit. Das Multitasking zwischen der herkömmlichen Arbeit und den digitalen Technologien wird für Arbeiter in solchen Prozessen zur eigentlichen Herausforderung, ebenso, wie die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Positiv gewendet bedeutet das für viele Beschäftigten in der Produktion eine Steigerung der eigenen Produktivität durch Arbeitserleichterung und Weiterbildung. Automatisierungsprozesse werden zukünftig nicht nur Arbeitsplatzmodelle in der Fertigung verändern, sondern auch in der Bildung. Hier werden Lernplattformen an zusätzlichem Gewicht gewinnen, die Wissen zur Verfügung stellen, das genau dann vom lernenden abgerufen werden kann, wenn dieser es wirklich benötigt. Persönliche Weiterentwicklung und Qualifizierung Bei allem Wandel bleibt die Bereitschaft zur Weiterqualifizierung hochaktuell. Gerade für niedrigqualifizierte Arbeitnehmer stellt das beständige Weiterbilden, um mit den technischen Entwicklungen Schritt zu halten, einen nicht zu unterschätzenden Stressfaktor dar. Persönliches Engagement und die Fähigkeit zum „lebenslangen Lernen“ sowie zum Multitasking werden zu Schlüsselqualifikationen in allen neuen Arbeitsplatzmodellen, denn die Umwälzungen im Zuge der Digitalisierung sind noch lange nicht abgeschlossen.

In diesen Büchern erfährst Du mehr zu dem Thema Arbeitsmodelle :